Is it acceptance or is it surrender, or both?
I haven't done ANY of the things below. None. Least of all slept. I blame the kids, but does it really matter? I had "scheduled" some sewing time this morning, but between taking the car to the mechanic, walking a baby who refuses to sit, entertaining a 2-year-old and doing a 5-year-old's homework - no, wait not homework, just "activities", which have to be documented and returned to school "by Thursday!!!" - I somehow did not manage to keep that scheduled schedule. I am at once feeling frustrated and indifferent. Question is, what attitude will help me here? If I go with frustration, will it lead to new resolve and eventual, albeit minor, but still, success? If I go with indifference on the other hand, will it help me stay in the present, accept my limited freedom and as a consequence be a better person and thus lead me to eventual success, albeit not in the form I was hoping for? What shall it be? And more, at this point, do I care?
Instead I will do what my generation does best: distract myself with irrelevant information, virtual-slash-pretend socializing and mind-numbing TV.
Posted at 10:30 PM on February 11, 2009
Don't feel so defeated. Your resolutions are really hard to keep when one has a baby and small children, that's all... I don't know what to suggest. Maybe that you think of other resolutions ;-).
Anyway, I'm glad you're blogging this and, although this is easier said than done, my suggestion would be for you to be easy on yourself (although that's exatctly what you want to do with your resolution of resting more, sigh, so I'm running the risk of sounding completely sarcastic and that was not my original aim).
I hope the distractions work. I do the blogging one (mostly the virtual socializing, spending a lot of time reading about other people's lives) a lot. But I keep myself away from TV. It makes me feel terrible. and guilty...
ach, Dinka...ich sags dir...
Ratschläge will ich keine geben - sind auch Schläge. Ich erzähl dir nur wie es für mich war als die Kinder so klein waren.
Ich habe mich wie im Gefängnis gefühlt. So viel Kraft habe ich aufgewendet um mich gegen die Situation zu wehren. Kraft, die ich besser hätte nützen können. Ich wollte einfach nicht akzeptieren, dass es so ist wie es ist. Das war ein Verhängnis für mich und auch die anderen.Mein Selbstmitleid hat eher nur Leid gebracht. Für meine Opferrolle wollte ich von meinem Mann Anerkennung und habe eher das Gegenteil erreicht.Es konnte mir ja sowieso niemand recht machen.
Die Aufgabe war die Situation anzunehmen. Zuzulassen, dass es anstrengend ist, dass nur wenig planbar ist und dass ich nicht der Boss über diese Welt bin.
Auf der Schönstatt hat man uns immer wieder motiviert Goldgräber statt Mistkäfer zu sein. Das ist mehr als "positiv denken". Für mich bedeutet es zu schauen, wo zeigt sich Gott in meinem Alltag. Was ist schön in meinem Alltag, meinen Kindern, meinem Mann. Es kann eine schwere Übung sein, aber mit der Zeit öffnen sich einem die Augen. Die Perspektive ändert sich. Ich bin nicht mehr das ewige Opfer. Die Anerkennung bekomme ich nicht "weil ich so arm bin" (mit dieser Masche bin ich bald an mein Ende gekommen).
Wenn ich also mich selbst nicht mehr so in den Mittelpunkt gestellt habe ist vieles leichter geworden.Die Kinder haben sich mehr angenommen gefühlt - also waren sie zufriedener, und so war es auch mit enderen Dingen.
Mit dieser Übung bin ich noch lange nicht fertig. Es wird noch viele Jahre dauern...Aber ich habe so viel mehr Freude als früher. Auch mein Umfeld, denke ich. Nur manche, die selbst gerne "opfer" sind, hören es schwer wenn ich sage, es geht mir gut auch wenn es anstrengend ist (halt an den Tagen, wo ich es schaffe ;-).
Manchmal denke ich mir mit etwas Wehmut: Schade, die Kinder waren klein und ich hab es kaum genossen...aber sie sind noch immer da und ich versuche mein bestes.
Manchmal, wenn ich das Gefühl habe, der Tag ist vergangen und "was hab ich überhaupt gemacht??? es schaut ja soo aus bei uns"; versuche ich mir Zeit zu nehmen und überlege ganz konkret, was ich alles gemacht habe. Es ist meistens eine lange Liste. Also hab ich sehr wohl was gemacht, aber halt nicht nach meinem Plänen. So what? :-) Die Pläne eines Anderen haben mir schließlich das schönste geschenkt, was ich in meinem Leben habe.
Du hast natuerlich recht. Ich weiss nicht, ob ich mich als das ewige opfer sehe. Kann sein. Aber ich bin auch draufgekommen, es ist wurscht manchmal wie ich mich sehe, es ist tatsache, dass es einfach zu viel arbeit ist. Wenn jemand 100 stunden die woche im dienst sein muesste, waere der ratschlag auch nicht: du musst das nur anders sehen! wenn du es annimmst, kannst du damit sicher gut umgehen!
Wenn man keine kraft hat, hat man auch keine kraft zur perspektivenaenderung. Irgendwo muss mein koerper und meine energie draufzahlen. Die frustration ist keine strategie sondern eine unkontrollierte reaktion, wenn man zur selbskontrolle keine energie mehr hat. Man kann die kinder geniessen, wenn man noch einen funken kraft zur freude hat. Wenn der weg ist, dann muss man halt einfach wirklich pause machen. Perspektive oder nicht.
Oh, ich kann mich noch "auswendig" erinnern an diese hoffnungslosen Ermüdungszustände... Ein vielleicht schwacher aber praktischer Tip: irgendwann am Tag, wenn alle Kinder da sind und quasi spielen sollten, gehe ins Kinderzimmer, nimm dir einen kleinen Polster, leg dich auf den Teppich und sag: " Jetzt spielen wir Doktor, ich bin krank und ihr müsst mich behandeln...
Ohne Scherz, so bin ich damals manchmal zu einer halben bis dreiviertel Stunde Pause gekommen... Und das liegend...Und die Kinder haben mich operiert, eingebunden...herrlich! Man muss tun was man kann...Dinka, Kopf hoch, Baka kommt ja auch bald wieder :)))